Providerwechsel samt der WordPress Homepage

Written by admin on 28. November 2012. Posted in Allgemein

Nicht immer ist die Auswahl des ersten Webhosters die perfekte. Nicht selten kommt es vor, dass der Hoster die Erwartungen, welche Sie an das WordPress Hosting stellen nicht mehr erfüllen kann, seinen Dienst komplett aufgibt oder ein anderer schlicht das bessere Angebot hat. An diesem Punkt muss man sein aktuelles WordPress Hosting studieren und bei Bedarf den Provider wechseln. Wir sagen Ihnen, was Sie hierbei einplanen sollten.

Was Sie von Ihrem aktuellen Webhoster benötigen, ist der Zugang auf Ihre Dateien und auf die Datenbanken. Die Dateien werden häufig über ftp Programme übertragen. Für die Datenbanken existieren Systeme wie phpMyAdmin. Fragen Sie am besten, wenn Sie unsicher sind, bei Ihrem Provider nach.

Bevor Sie beginnen, sollten Sie auf jeden Fall ein Backup Ihrer WordPress Umgebung anfertigen. Vergessen Sie dabei auch die Datenbanken nicht. Dann können Sie anfangen.

Exportieren Sie erstmal die gesamte Datenbank in phpMyAdmin (bei Confixx). Wählen Sie hierfür das SQL Format. Speichern Sie die Datenbank auf Ihrem Rechner oder einem externen Datenträger. Über ein ftp Programm wie beispielsweise FileZilla können Sie jetzt Ihre Dateien downloaden. Speichern Sie auch diese auf dem Rechner. Fertig? Dies ist schon mal die halbe Miete.

Stellen Sie jetzt mit Ihren Zugangsdaten des neuen WordPress Hosting Providers eine Verbindung zu dessen Server her und laden Sie die gespeicherten Dokumente hoch. Dann müssen Sie die Datenbank importieren und unter Umständen in WordPress die neue Verbindung eingeben. Das heißt, dass Sie eine brandneue leere Datenbank bei Ihrem neuen WordPress Hosting Anbieter anlegen müssen und die gespeicherten Daten der Alten hierhin importieren müssen. Im Folgenden müssten Sie nun noch das neue Passwort und die neue Bezeichnung der Datenbank in WordPress selbst eingeben, damit die Verbindung hergestellt werden kann. Das können Sie über Ihr ftp Programm in der Datei wp-config.php tun. Das war es im Grunde schon. Wenn Sie auch Ihre Domain zu dem neuen Anbieter umgezogen haben und die Webpräsenz darauf leiten, ist Ihre WordPress Netzpräsenz auch wieder unter der vertrauten Domain zugänglich.

Zum Schluss müssen Sie die übertragene Internetseite unbedingt prüfen. Unter Umständen stellt Ihnen Ihr neuer WordPress Hosting Anbieter eine temporäre Domain zur Verfügung, mit welcher Sie die Webseite auf Fehler kontrollieren können.

Wenn alles läuft, haben Sie Ihre WordPress Netzpräsenz mit Erfolg übertragen. Gratulation!

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